Im April sind wir mit Weird Xperience gleich dreimal auf dem Filmfest Bremen vertreten. Wir freuen uns sehr drüber, nun schon im dritten Jahr Teil des Festivals zu sein.
Wir dürfen in Co-Operation mit dem Filmfest zwei Filme präsentieren. Beide in Schwarz-Weiß.
Zunächst einmal die surreale österreichischen Endzeit-Dystopie „2551.03 – THE END“ vom Künstler und Filmemacher Norbert Pfaffenbichler.
Das Ende ist nah, doch das Mitternachtskino lebt in ungebrochener Frische und Widerständigkeit weiter: In 2551.03 – The End werden die herrlichsten Alpträume schreckliche Wirklichkeit (und vice versa). Ein Mann mit Affenmaske stolpert auf der Suche nach einem verlorenen Kind durch eine totalitäre unterirdische Zukunftswelt. Der Stummfilm mischt Elemente von Cyperpunk, Expressionismus und dystopischem SciFi-Horror mit einer Industrial-Techno-Score. Hier wird die Geburt zum Tod, der Mann zur Frau, das Kind zum Vater und das Innen zum Außen. Der Film ist der Abschluss von Pfaffenbichlers 2551-Trilogie aber auch ohne Vorkenntnisse in seiner ganzen Pracht genießbar. (Text: Filmfest Bremen).
Als Mitglieder der Sichtungskommsission Experimental/Innovation konnten wir den Film bereits sehen und haben uns spontan verliebt. Grandios was dort mit Low- oder No-Budget gemacht wird. Ein wahrer DIY-Punk-Film. Ein Sog dem man sich nicht entziehen kann. Verstörend,-seltsame Bilder. Eine Story, die einen auf der Gefühlsebene abholt. Voller ausgefallener Ideen und einem beeindruckenden Set- und Tondesign. Die Kameraführung ist auch top. Irgendwo bei „Begotten“, bei Guy Maddin, bei „Thunderstruck!“ und vielleicht auch so ein wenig bei Pfaffenbichlers Landsmann Carl Andersen.
Wir zeigen den Film am Donnerstag, den 16. April um 20:00 Uhr in unserer angestammten Heimat, dem Cinema Ostertor und am Samstag, den 18. April um 21:00 Uhr im kleinen Saal der Schauburg. Regisseur Norbert Pfaffenbichler wird bei beiden Vorstellungen anwesend sein und für ein Q&A zur Verfügung stehen.
Der zweite Film, den wir auf dem Filmfest Bremen präsentieren, ist die Komödie VAMPIRE ZOMBIES… FROM SPACE!
1947 in der beschaulichen Stadt Marlow. Die Mutter der jungen Mary wird von Dracula brutal ermordet wird. 10 Jahre später – Marys Trauma sitzt noch tief – verschwinden ihr Vater und ihre Schwester. Die seltsamen Ereignisse in Marlow häufen sich. Während die Polizei nur langsam vorankommt und schließlich die Stadt vom Militär abriegeln lässt, kämpft Mary mit dem Schmalzlockenrocker Wayne ihren eigenen Kampf gegen fliegende Untertassen, Vampire und eine Armee von Zombies, die Dracula persönlich aus einem Ufo steuert. Hier lässt sich mannigfaltiges bestaunen: der kickboxende Unterleib (ohne Oberleib), der boxende Oberleib (ohne Unterleib) oder die erotische Vampirpfählung. „Eine neue Komödie, besser als Casablanca, Citizen Kane und alle Minions-Filme auf einmal.“ (Text: Filmfest Bremen).
Der kanadische Filmemacher Michael Stasko konnte für seine Parodie auf 50er Jahre SciFi-Schlock und Romeros „Night of the Living Dead“ gleich zwei bekannte Genre-Namen verpflichten. Einmal Judith O’Dea, Hauptdarstellerin des eben erwähnten „Night of the Living Dead“, sowie Lloyd Kaufman – legendärer Kopf von TROMA und bei u.a. auch Schöpfer es „Toxic Avengers“. Hier in der Rolle des „Public Masturbator“.
Wir zeigen den Film in „unserem“ Cinema Ostertor am Sonntag, den 19. April um 19:30 Uhr. Damit ist dies auch gleichzeitig unser „offizieller“ April-Film. Und da ein Teil unserer Weid-Xperience-Duos leider verhindert wird, erhalten wir bei der Einführung kompetente Unterstützung von Johanna vom HyperHorrorHappening.
Wir freuen uns sehr auf das Filmfest Bremen und hoffe, möglichst viele von Euch dort zu treffen.
Alle Filme laufen selbstverständlich im Original – wobei „2551.03 The End“ sowieso keine Sprache hat.











































