Nach dem schweren Brocken im Mai wenden wir uns im Juni wieder einem Klassiker zu. Zum zweiten Mal besuchen wir die Hammer Studios und zeigen am Sonntag, den 14. Juni um 20:00 Uhr im Cinema Ostertor den Film FRANKENSTEIN SCHUF EIN WEIB von 1967.
FRANKENSTEIN SCHUF EIN WEIB war der vierte Film in Hammers legendären siebenteiligen Frankenstein-Reihe. Wieder spielt Peter Cushing den Mad Scientist Victor Frankenstein. Regie führt wie bei den ersten beiden Teilen Terence Fisher.
Der tote Baron Frankenstein wird von seinem Kollegen Dr. Hertz wiederbelebt, der ihm damit beweist, dass die Seele den Körper im Moment des Todes nicht verlässt. Sein Laborassistent, der junge Hans,
wird des Mordes an dem örtlichen Wirtshausbesitzer zu Unrecht für schuldig befunden. Unmittelbar nach der Hinrichtung erwirbt Frankenstein Hans‘ Leiche. Hans war mit der entstellten Tochter des Ermodeten, Christina, befreundet. Als diese mit ansehen muss sehen, wie er guillotiniert wird, begeht sie verzweifelt Selbstmord. Frankenstein erwckt sie wieder zum Leben und verwandelt sie in eine wunderschöne Frau. Dabei pflanzt er ihr allerdings Hans’ Gehirn anstelle ihres eigenen ein. Getrieben von Hans’ Erinnerungen, macht sie sich auf, diejenigen zu verfolgen und zu töten, die für Hans‘ Tod verantwortlich sind.
FRANKENSTEIN SCHUF EIN WEIB gilt als einer der besten Hammer-Filme der 60er Jahre und besitzt heute eine kleine Kultgemeinde. Martin Scorsese wählte den Film im Rahmen einer Reihe seiner Lieblingsfilme aus, die 1987 im National Film Theatre gezeigt wurde, und sagte: „Wenn ich diesen Film besonders hervorhebe, dann deshalb, weil hier die Seele tatsächlich isoliert wird … Die angedeutete Metaphysik grenzt an etwas Erhabenes.“
Von Anfang an ist „Frankenstein Created Woman“ etwas anderes als alles, was zuvor kam; seine gespenstische Einleitung leitet eine märchenhafte Handlung ein, die sich mit dem Wesen von Gerechtigkeit, Schicksal und vererbter sozialer Stellung auseinandersetzt. Regisseur Terence Fisher bedient sich einer eleganten Schlichtheit in Erzählweise und Bildsprache, wodurch sich der Film eher in die dunklen Geschichten der Brüder Grimm einfügt als in die damaligen Produktionen von Hammer. – bloody-disgusting.com
Wir zeigen den Film im englischen Original mit deutschen Untertiteln und einer Einführung.















































